Svenja Huth (r.) im Duell mit der Japanerin Aya Miyama © imago/Schneider Foto: Oliver Schneider

Mittelfeld

Svenja Huth: Die Fränkin mit dem Fußball-Gen

Svenja Huth stammt aus einer Fußballer-Familie. Mit Frankfurt feierte die Offensivspielerin schon große Erfolge. Ein Titel mit dem Nationalteam fehlt noch.

Fußball oder Tennis? Svenja Huth bereitete diese Frage keine schlaflosen Nächte, als sie sich vor einigen Jahren für eine Sportart entscheiden musste. Talent hatte sie zuvor sowohl im Umgang mit der gelben Filzkugel als auch am runden Leder bewiesen. "Meine Entscheidung ist eigentlich recht schnell gefallen. Fußball ist eine Mannschaftssportart und ich bin eine Mannschaftsspielerin", erklärte die Angreiferin des FFC Frankfurt "dfb.tv". Schnell zeigte sich, dass Huth den richtigen Weg eingeschlagen hat. Trotz ihrer gerade einmal 22 Jahre hat die ausgebildete Kauffrau für Bürokommunikation bereits viele Erfolge gefeiert. Mit Frankfurt gewann die im unterfränkischen Alzenau geborene Kickerin dreimal den DFB-Pokal, eine Meisterschaft sowie den UEFA-Cup. Zudem darf sich Huth U17-Europameistern (2008) und U20-Weltmeisterin (2010) nennen. Was nun noch fehlt? Natürlich, ein Titel mit der A-Nationalmannschaft.

Huths Vorbild: Birgit Prinz

Steckbrief Svenja Huth

Position: Mittelfeld
Trikotnummer: 18
Verein: 1. FFC Frankfurt
geboren am: 25. 1. 1991 in Alzenau
Größe: 163 cm
Gewicht: 54 kg
Länderspiele: 15
Länderspieltore: 0
Länderspiel-Debüt: 26. Oktober 2011 gegen Schweden (1:0)
größte Erfolge im Nationalteam: Europameisterin 2013, U20-Weltmeisterin 2010

Huth stammt aus einer fußballbegeisterten Familie. "Mein Papa hat schon Fußball gespielt, mein Opa auch. Und dadurch war die ganze Familie auf dem Fußballplatz. Ich habe immer einen Pausenkick mit meinem Bruder gehalten - dadurch hat es Spaß gemacht", erzählt die Offensiv-Allrounderin. Mit sieben Jahren machte sie bei der TSG Kälberau ihre ersten Schritte. Über den FC Bayern Alzenau gelangte die Fränkin 2005 zum 1. FFC Frankfurt, für den sie am 2. Dezember 2007 ihre erste Bundesliga-Partie bestritt. Ihr Vorbild hieß damals Birgit Prinz, mit der sie bis 2011 zusammen bei den Hessinnen kickte. "Sie war immer eine tolle Frau, hat viel im Fußball erreicht", sagt die 22-Jährige, die der dreimaligen "Weltfußballerin" gerne nacheifern würde: "Es ist ein Anreiz, es vielleicht auch irgendwann mal alles zu schaffen." Doch selbst wenn dieses hochgesteckte Ziel unerreicht bleiben sollte: Huth kann bereits jetzt stolz auf das Erreichte sein.

Dieses Thema im Programm:

Sportschau live, 28.07.2013, 15.20 Uhr

Stand: 28.07.13 22:12 Uhr