Frauenfußball-Nationaltrainerin Steffi Jones und DFB-Präsident Reinhard Grindel © imago/Hartenfelser Foto: Hartenfelser

Deutsches Team

Entscheidung über Jones-Zukunft noch im August

Der DFB will zeitnah über die Zukunft von Steffi Jones als Bundestrainerin beraten. Verbandsboss Reinhard Grindel kündigte an, noch im August eine Entscheidung fällen zu wollen.

Steffi Jones muss weiter um ihre Zukunft als Bundestrainerin bangen. Reinhard Grindel, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), vermied abermals ein Treuebekenntnis zur 44 Jahre alten Übungsleiterin. Der Verbandsboss kündigte in der "Aachener Zeitung" (Freitagsausgabe) allerdings eine baldige Entscheidung in der Causa Jones an. "Wir werden diese Frage in absehbarer Zeit beantworten", erklärte Grindel und nannte einen Zeintraum von "zwei, drei Wochen".

Keine Rücktrittsgedanken bei Bundestrainerin

Der 55-Jährige hatte die Zukunft von Jones bereits nach dem überraschenden Viertelfinal-Aus des Titelverteidigers bei der EM in den Niederlanden gegen Dänemark offen gelassen. "Wir werden nunmehr in aller Ruhe, unabhängig von der aktuellen Enttäuschung über das Ausscheiden, mit allen Beteiligten analysieren und überlegen, was zu tun ist, damit unsere Frauen-Nationalmannschaft wieder an frühere Erfolge anknüpfen kann", schrieb er auf seiner Facebook-Seite. Es folgten ein Telefonat mit der Bundestrainerin sowie einige Tage später Spekulationen der "Bild", dass sich der DFB-Boss bereits für eine weitere Zusammenarbeit mit der 44-Jährigen entschieden habe. Jones Vertrag ist noch bis 2018 datiert. Die frühere Weltklasse-Verteidigerin "möchte gerne weitermachen". Ihre Motivation sei "da", versicherte sie nach der Dänemark-Pleite.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Sportschau live | 03.08.2017 | 20:15 Uhr

Stand: 04.08.17 13:18 Uhr